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Corona Risikogebiet Keine Quarantäne mehr nach Einreise The Travel Happiness

Corona Risikogebiet – Keine Quarantäne mehr nach Urlaub im Risikogebiet

Das Reisen wird in Zukunft wieder ein Stück einfacher. Wer Urlaub in einem Corona Risikogebiet macht, braucht keine Quarantäne unter bestimmten Bedingungen mehr einzuhalten, darauf hat sich die Bundesregierung geeinigt. Ist das die Wende, auf die Tourismus und viele Menschen warten? Ein Überblick.

Nach der Vorlage müssen Geimpfte, Genesene und negativ Getestete nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet nicht mehr in Quarantäne.

Für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende nach Deutschland gelten von heute (13. Mai 2021) an bundesweit einheitliche Corona-Regeln. Für vollständig Geimpfte und Genesene fallen Vorgaben zu Quarantäne und Test-Erfordernissen weg – es sei denn, sie kommen aus einem Gebiet mit neuen, ansteckenderen Virusvarianten. Zu den aktuellen Risikogebieten zählen die meisten europäischen Länder, darunter Italien, Griechenland und Spanien. 

Corona Risikogebiet – Keine Quarantäne mehr für folgende Personengruppen

      • Menschen, die vollständig geimpft sind. Als vollständig geimpft gelten Personen ab dem 15. Tag nach der zweiten Dosis. Zudem werden nur die in der EU zugelassenen Impfstoffe anerkannt, das sind Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson&Johnson
      • Menschen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate an Covid-19 erkrankt waren und als genesen gelten. Als genesen gilt eine Person, wenn der positive Corona-Test mindestens 28 Tage alt ist.
      • Menschen, die bei der Rückkehr einen negativen Corona-Test vorweisen können. Anerkannt werden PCR-Tests, die maximal 72 Stunden alt sind, und Antigen-Schnelltests, die maximal 48 Stunden alt sind.
      • Kinder unter sechs Jahre. Für Kinder ab sechs Jahren gilt die Testpflicht.
      • Grenzpendler und Grenzgänger.

Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, können sich der neuen Einreiseverordnung der Bundesregierung zufolge freitesten, wenn sie aus einem Risikogebiet kommen. Dafür reicht ein Antigentest, der nicht älter ist als 48 Stunden – oder ein PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Damit entfällt die bisher übliche Quarantäne von zehn Tagen nach Einreise. Der Nachweis soll auch in der digitalen Einreiseanmeldung möglich sein.

Eine Übersicht des RKI über die aktuellen Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete erhaltet ihr hier: 

Bei der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten soll es allerdings dabei bleiben, dass die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test verkürzt werden kann.

Rückkehrer aus Virusvariantengebieten müssen weiter für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, die nicht per Test verkürzt werden kann.

Wichtig zu wissen

Flugreisende sind weiterhin verpflichtet einen negativen Test nachweisen, bevor sie nach Deutschland fliegen, unabhängig davon, wie ein Gebiet eingestuft ist.

Damit ist auch weiterhin zwingend ein Test notwendig, wenn man aus einem Nicht-Risikogebiet nach Deutschland fliegt. Ausgenommen sind hiervon wiederum diejenigen, die statt eines negativen Testergebnisses über einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Generell ausgenommen sind zudem Kinder unter sechs Jahren.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

 

 

Begrüßt ihr die neuen Regeln? 

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